Für Eltern von Kindern zwischen 2 und 7 Jahren

Durchatmen statt Ausrasten: Ruhe für dich und dein Kind

Ruhig bleiben, wenn es zu Hause hochkocht

Wenn du dich hier wiedererkennst, ist „Durchatmen statt Ausrasten“ für dich gemacht.

Kennst du das?

  • Dein Kind trödelt zum hundertsten Mal beim Anziehen, obwohl ihr längst losmüsstet, und in dir kocht es hoch.
  • Dein Kind wirft sich im Supermarkt schreiend auf den Boden, und du merkst, wie es in dir eng wird.
  • Du wirst lauter, als du wolltest, und hinterher fragst du dich, warum du so reagiert hast.
  • Im Kopf läuft schon der nächste Satz: „Immer macht es das!“ oder „Ich bin so allein mit allem!“
  • Ein Satz über deine Erziehung trifft dich so sehr, dass er dich tagelang nicht loslässt.

Damit bist du nicht allein. Starke Gefühle gehören zum Familienalltag dazu. Oft ist dein Kind der Auslöser, aber nicht die Ursache deiner Wut.

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Das findest du in „Durchatmen statt Ausrasten“

Kleine Tools, mit denen du in hitzigen Momenten wieder bei dir ankommst. Bei jedem Tool steht auch eine Idee, wie du dein Kind mitnimmst.

  • Die 90-Sekunden-Welle: warum ein starkes Gefühl wieder abklingen kann, wenn du nicht „nachlegst“.
  • Den Raum wechseln: eine der schnellsten Übungen, wenn du merkst, dass du gleich explodierst.
  • Die 4-6-8-Atmung, den 5-Sinne-Check und die Hand aufs Herz: für plötzlichen Stress, Gedankenkreisen und innere Unruhe.
  • Den Schmetterlingsgriff, die Schulter-Schüttel-Methode und den Blickwechsel: wenn sich Anspannung oder Frust aufgestaut hat.
  • Ideen für dein Kind, zum Beispiel: „Wir riechen an der Blume und pusten die Kerze aus.“
  • In Ruhe hinschauen: 8 Fragen für danach, wenn du wissen willst, was dich da so getroffen hat.

Wieder bei dir ankommen

Wenn es hochkocht, brauchst du etwas, das sofort geht. Schon wenige Sekunden Abstand oder ein paar ruhige Atemzüge können reichen, um dich wieder zu spüren. Probier aus, was zu dir passt.

Dein Kind mitnehmen

Kinder können ihre Gefühle oft noch nicht alleine steuern. Sie brauchen dich, damit sie gut durch starke Gefühle kommen. Zum Beispiel mit einem Satz wie: „Du bist jetzt wütend. Ich sehe das. Wir atmen jetzt gemeinsam tief ein.“

Verstehen, was dich triggert

Zum Schluss schaust du in Ruhe hin: Was hat mich da eigentlich so getroffen? Wenn du dein eigenes Thema erkennst, kämpfst du weniger gegen dein Kind und verstehst dich selbst besser.

„Stress gehört zum Elternsein dazu, aber du musst ihm nicht ausgeliefert sein.“

Buch für die Nacht

Über mich

Hallo, ich bin Margarete!

Elternberaterin, Mutmacherin und Ressourcen-Entdeckerin

Seit über 30 Jahren begleite ich Kinder und ihre Familien, viele Jahre als Elementarpädagogin und Kindergartenleiterin, heute als Elternberaterin. Im Kindergarten fiel mir das Vertrauen in die Entwicklung von Kindern leicht. Als Mutter habe ich zum ersten Mal selbst gespürt, wie es ist, alles richtig machen zu wollen.

Ein Patentrezept gegen das Hochkochen gibt es nicht. Aber es gibt kleine Werkzeuge, mit denen du in schwierigen Momenten für dich sorgst und damit auch für dein Kind. „Durchatmen statt Ausrasten“ hilft dir, deine eigenen zu finden.

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