Für Eltern von Kindern zwischen 2 und 7 Jahren

Klar statt laut: Grenzen setzen, Orientierung geben

Grenzen setzen, ohne laut zu werden

Wenn du dich hier wiedererkennst, ist „Klar statt laut“ für dich gemacht.

Kennst du das?

  • Du sagst zum dritten Mal „Stopp!“, und dein Kind macht weiter.
  • Morgens beim Anziehen, abends beim Zähneputzen: jeden Tag dieselbe Diskussion.
  • Du gibst nach, obwohl du Nein sagen wolltest, und ärgerst dich später über dich selbst.
  • Irgendwann wirst du doch laut, und danach plagt dich das schlechte Gewissen.
  • Bei Oma, im Kindergarten und bei Papa gelten andere Regeln, und du fragst dich, was bei euch gilt.

Damit bist du nicht allein. Und es heißt nicht, dass du etwas falsch machst. Oft fehlt nur die Klarheit, welche Grenze dir wichtig ist und warum.

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Das findest du in „Klar statt laut“

Kurze Impulse und Reflexionsfragen, die dich dabei unterstützen, im Familienalltag Klarheit zu gewinnen und Grenzen bewusst und liebevoll zu setzen.

  • Die drei Arten von Grenzen: Sicherheit und Gesundheit, persönliche Grenzen (deine und die deines Kindes) und Grenzen, die aus euren Familienwerten kommen.
  • 12 Reflexionsfragen: vier pro Ebene, damit du siehst, was dir wichtig ist und wo du im Alltag ins Wanken kommst.
  • So kommt deine Grenze an: was Kindern hilft, eine Grenze als Orientierung zu erleben, und was es ihnen schwer macht.
  • Beispiele aus dem Familienalltag: konkrete Situationen mit Platz für deinen eigenen Satz.
  • Routinen statt Diskussionen: wie feste Abläufe dir im Alltag Kraft sparen.
  • „Bei Oma ist es anders. Na und?“: wie du mit unterschiedlichen Regeln umgehst, ohne andere Bezugspersonen abzuwerten.

Weniger diskutieren, ruhiger bleiben

Wenn du weißt, welche Grenze du setzen willst und warum, fühlst du dich sicherer. Du musst weniger diskutieren und sprichst klar, auch wenn dein Kind protestiert.

Ein Satz, der im Alltag trägt

Dein Kind will sofort vorgelesen bekommen, du schenkst dir gerade Kaffee ein. Statt nachzugeben, sagst du: „Ich sehe, du willst das Buch anschauen. Ich trinke gerade meinen Kaffee. Danach lese ich es dir gern vor.“ „Klar statt laut“ hilft dir, deinen eigenen Satz für solche Momente zu finden.

Auch deine Grenzen zählen

Viele Eltern übergehen ihre eigenen Grenzen aus Liebe. Auf Dauer macht das müde. Dein Kind darf erleben, dass auch Mama oder Papa Bedürfnisse haben. Dabei lernt es, dass seine eigenen Grenzen ebenfalls zählen.

„Grenzen sind keine Mauern, die uns voneinander trennen. Sie sind Leitplanken, die Orientierung geben und Beziehung möglich machen.“

Buch für die Nacht

Über mich

Hallo, ich bin Margarete!

Elternberaterin, Mutmacherin und Ressourcen-Entdeckerin

Seit über 30 Jahren begleite ich Kinder und ihre Familien, viele Jahre als Elementarpädagogin und Kindergartenleiterin, heute als Elternberaterin. Im Kindergarten fiel mir das Vertrauen in die Entwicklung von Kindern leicht. Als Mutter habe ich zum ersten Mal selbst gespürt, wie es ist, alles richtig machen zu wollen.

Ein Patentrezept für Grenzen gibt es nicht. Aber es gibt eine Orientierung, die zu deiner Familie passt. „Klar statt laut“ hilft dir, deine eigene zu finden.

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